Working Moms

Nur Mamasein gibt es nicht. Nicht einmal für Mütter, die sich ausschließlich den Kids widmen. Denn einerseits ist der Beruf der Mutter schon so vielfältig, dass er nix mit „nur“ zu tun hat. Zum anderen sind moderne Moms heute besser ausgebildet denn je. Dass sie später Kinder kriegen, führt auch dazu, dass sie vor der Geburt ehrgeizig an einer Karriere und der Realisierung ihrer Träume gearbeitet haben. Das geben sie mit Kind nicht auf, sondern sind hyperproduktive Multi-jober auf ganzer Linie. Doch leider fehlt an vielen Stellen noch immer die Sichtbarkeit für die Humanressource Mama. Das mag auch an Begriffen, wie Teilzeit, Berufstätig oder Erwerbstätig liegen. Seriously, wer hat schon mal vom erwerbstätigen Vater gehört? Wir plädieren darum für die Nutzung der Termini Working Mom. Der ist noch nicht ganz so negativ versaut.

Was ist eine Working Mom?

Jede Mutter ist eine Working Mom. Denn hinter dem Begriff Mama steckt eine Menge (oft sehr schöne) Arbeit. Warum aber dann von Working Mom sprechen und nicht nur von Mutter? Weil die soziale Schublade in der sich
veraltete und verstaubte Rollenbilder zum Terminus „Mutter“ zu eng für all
Deine fabelhaften Facetten ist. Du bist eben nicht nur Mutter, sondern auch alles, was Du vorher warst, alles wozu Du Dich gerade entwickelst und all das Potential, das noch in Dir Mittagsschläfchen hält. Die deutsche Sprache ist wenig hilfreich, wenn man die moderne Generation Mutter in wenigen Worten beschreiben
will. Leider verweisen die gängigen Begriffe berufstätige Mutter und erwerbstätige Mutter nicht auf die Superkräfte, mit denen Working Moms täglich
hunderte To-Do’s parallel erledigen. Dass nie die Rede vom erwerbstätigen Vater
ist, zeigt, dass irgendwas nicht stimmt, mit dieser Benennung.

Wie sieht die Tätigkeitsbeschreibung einer Working Mom aus?

Mütter haben die längsten Job-Listen überhaupt. Dazu tun sie nicht nur alles, was mit ihren Kindern, dem Haushalt und ihrem bezahlten Job zu
tun haben. Eine ganz wichtige Aufgabe von Moms im Generellen ist, es, alles
besser zu machen, zu trösten, zu versorgen, Liebe zu geben (in Kilopaketen), Essen ranzuschaffen, zuzubereiten und zu servieren. Manche moderne Moms beschreiben sich selbst als die Servicekraft ihrer Familie, andere sehen sich eher als CEO von Kindern und Mann. Alle Titel sind richtig, wenn Du Dich damit
wohl fühlst und Dich nicht kleiner machst, als Du bist. Denn das ist der einzige Fehler, den eine Working Mom machen kann. Zusätzlich zur meist kostenfreien
Arbeitsleistung für Kids und Co. sind viele Working Moms in ihrem pre-Baby-Job
aktiv oder haben nach dem Kinderkriegen eine neue berufliche Bestimmun
gefunden. Die Tätigkeitsbeschreibung einer Working Mom ist darum vor allem eins: Endlos!

Sind Working Moms Rabenmütter?

Nein. Niemand ist eine Rabenmutter, nicht einmal ein Rabe. Diese Vögel kümmern sich nämlich tatsächlich genauso fürsorglich um ihre Jungen, wie die meisten ihren Artgenossinnen. Und auch Du tust Deinem Kind nichts, wenn Du Dir selbst Spaß, Auszeiten und eine berufliche Erfüllung leistest. Ganz im Gegenteil.
Kinder profitieren nicht nur davon, wenn Ihre Mütter berufstätig sind, wie
zahlreiche Studien inzwischen belegen.  Es tut auch dem gesamten Familienleben gut, wenn Du als Working Mom Erfolge in Deinem Job sammelst auf die Du selbst stolz bist. Alles, was Dich stärker macht, stärkt auch Deine Famile. Happy Me – Happy Family

 

 

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