Danke für den Free Sex, Edition f!

Mit der Mission, die coolsten Moms des Landes zu finden, haben wir unsere Kids in Köln gelassen und sind nach Berlin geflogen, zum FFFDay. Keins der Fs steht für Fucking, aber trotzdem gab’s nen Vibrator geschenkt. Das finden wir sehr aufmerksam und bedanken uns herzlich bei den Organisatorinnen des Female Future Force Days. Auch unabhängig vom batteriebetriebenen Gastgeschenk waren die Vibes des Tages mehr als befriedigend und mit multiplen Höhepunkten versehen. Für Hautkontakt und Reibung sorgten die langen Schlangen und überfüllten Räume und damit bei so vielen Frauen in den Hallen das Oströgen nicht Überhand nehmen konnte, standen Körbe voller phallischer Würstchen (so richtig aus Fleisch, non-vegan, von echt-toten Tieren und das in Berlin, Baby!) am Rand.

 

Was Frauen von Frauen lernen

Doch genug des Vorspiels. Was gibt es vom Tag, der nicht ein Tag, sondern „Tag Eins“ sein sollte, zu berichten? Während wir uns kostenlos Brüste auf die Brüste tätowieren ließen und uns mit Burrittos stärkten, trafen wir Frauen, die Verlage leiten, organischen Brei verkaufen, in Redaktionen sitzen oder auch ihre eigenen Magazine gegründet haben, um Frauen zu verraten, wie sie die Weltherrschaft an sich reißen können. Wir haben über Ernährung nach der Geburt diskutiert und Pussy-Yoga gelernt. Laura Seiler hat uns beigebracht zu atmen, zu tanzen und uns lieb zu haben. Und am Ende sind wir mit Mercedes Bobby Cars Wettrennen gefahren. Das macht den Female Future Force Day schon zum Perfect Day für uns.

 

Ob einen das anturnt, ist auch immer Kopfsache

Ein bisschen was zu Lästern gab’s für die tausenden Teilnehmerinnen natürlich auch. Es wäre ja auch frustrierend, wenn nicht. Die Masterclasses waren leider voll, mancher Talk im zeitlichen Verzug und der Andrang bei den besten Vorträgen so groß, dass nicht jede dabei sein konnte. Vielleicht ist es die Messe- und Eventerfahrung, die da aus mir spricht oder die kürzlich gewonnene Superflexibilität, die mit dem Mamasein kommt, aber es störte uns wenig. Und letztlich ist es mit Tagungen/Konferenzen/Messen/Supertagen, wie dem Female Future Force Day, wie bei gutem Sex: Man kann sich nicht nur hinlegen und erwarten, dass der/die andere die ganze Arbeit macht. Wer Spaß haben will, muss auch selbst dafür aktiv werden.

 

Und was macht man jetzt an Tag Zwei, Drei, … Hundertsechsundneunzig?

Mehr zu den großartigen Mamas, denen wir beim FFFDay begegnet sind und die uns bei unseren Mama Meeting begegnen, gibt’s ganz bald hier auf Mama Meeting! Wir werden diese famosen Frauen nicht nur vorstellen, sondern sie für euch ausfragen, was sie für die Welt und für die eigene Karriere alles tun.

 

Juliane
Juliane Schreiber
juliane@mamameeting.de