Der folgende Text erschien 2018 in Buch „MOMTASTIC: Frau sein, Mama werden, cool bleiben“ von Juliane Schreiber & Sarah Drücker. Die Auflage des gedruckten Buchs ist mittlerweise ausverkauft, doch hier kannst Du Dir MOMTASTIC als vollständiges Ebook kostenlos holen.

Als Mama managed Du nicht zur zehn Projekte im Job und zu Hause parallel, sondern planst und leitest sie auch. Du willst das Beste für Dein Kind, Du willst es fördern und fordern und bekommst täglich vor Augen geführt, wie sich Freiraum lassen und Grenzen ziehen auf seine bzw. ihre Entwicklung auswirkt. Das ist letztlich nicht nur eine Eltern-Kind-Beziehung, sondern die wichtigste Komponente erfolgreichen Leadership. Darum merken viele Mütter in der Elternzeit, dass sie selbst fabelhafte Chefinnen wären.

Die Rahmenbedingungen des Angestelltseins passen nicht zu den familiären Ansprüchen

Die Rückkehr in ein autoritätsgetriebenes Arbeitsumfeld erscheint Dir nicht mehr zeitgemäß. Dazu kommen schwer aufzubrechende Strukturen, die Dir das Arbeiten als Working Mom erschweren, statt zu erleichtern. Die Sache mit der Work-Life-Integration findest Du klasse, aber ist im Konzern, in dem Du angestellt bist, noch in weiter Ferne. Also raus aus dem Job, rein in die Selbstständigkeit. Während der Mittagsschlafspaziergänge oder der schlaflosen Nächte, in denen Dein Baby nur dann auf Dir ruhen konnte, wenn Du so unbequem wie möglich im Bett lehntest, kamen Dir vielleicht großartige Ideen, Erfindungen, Wünsche aus Deiner eigenen Kindheit in den Sinn. Vielleicht merkst Du auch, dass Du mit der Welt, wie sie ist, nicht zufrieden bist und willst den Anfang machen, sie zu verbessern. Projekt Nachwuchs war so ein Erfolg, danach kann jedes neue Vorhaben nur gelingen. Immerhin weißt Du jetzt, dass Du Organe herstellen kannst und Milch und JAHRE (!) ohne Schlaf auskommst.

WARUM möchtest Du selbstständig sein?

Wenn Du als Mom beruflich auf eigenen Beinen stehen möchtest, musst Du Dir trotzdem ein paar Fragen stellen. Warum möchtest Du nicht als Angestellte arbeiten und inwiefern verändern sich die Dinge, die Dich in Deinem angestellten Job stören, wenn Du für Dich selbst arbeitest? Am besten machst Du Dir dazu eine Tabelle, wenn Du willst mit Excel. Aber auch Papier und Stift sind noch immer in. Du kannst aber auch unsere Vorlage nutzen.

Unterschied ob Selbstständig oder Unternehmerin als Mama

Sagt Dir diese erste Einschätzung, dass der Schritt in die Selbstständigkeit der richtige für Dich ist, geht es um die Frage: Selbstständig oder Unternehmerin? Unternehmerinnen sind selbstständig, aber Selbständige sind nicht immer Unternehmerinnen. In beiden Fällen bist Du Boss, was schonmal einen wichtigen Punkt Deiner Zielsetzung abdecken sollte. Selbstständig kannst Du sein, indem Du Deine Fähigkeiten und Dein Know-How direkt verkaufst, statt über eine monatliche “Ablöse” als Angestellte. Als Designerin kannst du beispielsweise in einem Unternehmen festangestellt sein, oder auf selbstständig auf Rechnungsbasis arbeiten. Auch Moderatorinnen sind nicht immer bei Sendern angestellt, sondern werden von ihnen für bestimmte Formate engagiert. Viele Dienstleistungen lassen sich als Selbstständige ausführen. Die Vorteile dabei: Du machst die Regeln, wie Du Deine Arbeit anbietest. Du gestaltest Dein Arbeitsfeld, Deine Arbeitszeit und Deine Work-Life-Integration.

Mehr Eigenverantwortung – Fluch oder Segen für Dich?

Doch mit großer Macht kommt große Verantwortung, hast Du von Spiderman gelernt. Denn der Haken an der Sache ist: Du bist frei und für alles, was Du tust selbst verantwortlich. Das reicht von der Auftragsakquise bis zur Buchhaltung. Bist Du in einem großen Unternehmen mal krank, übernehmen, wenn auch mit Unmut, meist die Kollegen. Als Selbstständige bist du tatsächlich auf Dich selbst gestellt. Je nachdem, welche Kriterien Du bei Frage eins aufgestellt hast, kann sich aber auch genau das für Dich lohnen. Kein Bock auf KollegInnen? Kontrolle darüber, welche Aufträge Du annimmst und welche Du ablehnst? Lust nicht nur ein kleines Rädchen zu sein, sondern das Ganze von Vorne bis Hinten zu bearbeiten? Dann kann die Selbstständigkeit Dein Ding sein.

Freelancer, Selbstständige oder Unternehmerin als Mama?

Wenn Du etwas unternimmst, dass über das Anbieten deiner Arbeitszeit hinausgeht, bist Du im Sinne des Wortes Unternehmerin. Wenn Du dazu noch Mama bist, bist Du Mompreneur. Um Dich nicht nur von den Fesseln der Festanstellung zu befreien, sondern mit einem Produkt, Laden oder altdeutsch “Gewerbe” die Welt zu einem schöneren, besseren Ort zu machen, gründest Du ein Unternehmen.

Brainstorming aller Optionen

Was ist Deine Vision? Möchtest Du etwas Neues erfinden oder Bestehenden verbessern? Um das herauszufinden eignet sich das klassische Brainstorming. Schnapp Dir einen Zettel oder unsere Vorlage und schreib alles auf, was Dir einfällt. Was kannst Du gut? Was findest Du toll? Was möchtest Du gerne kaufen oder verkaufen? Wovon braucht die Welt mehr oder weniger? Um Deine Kreativität anzufeuern, kannst Du auch folgendes ausprobieren: Mach ein “dumme Ideen Brainstorming”. Schreib alberne, gefährliche, ungesunde, schlechte Ideen auf. Um dich locker zu machen, um auf eine “gute” Idee zu kommen, hilft das Nachdenken über Abwegige Dinge. Albert Einstein soll gesagt haben: “Wenn eine Idee am Anfang nicht absurd klingt, dann gibt es keine Hoffnung für sie.” Also trau Dich ruhig völlig drüber zu denken. Eine andere Strategie für ein erfolgreicheres Brainstorming ist es, statt Worten, Bilder zu benutzen. Anstelle von Begriffen, die Du auf Papier schreibst, schneidest und reißt Du Bilder aus Zeitungen, Zeitschriften, Kalendern, Karten, etc und legst bzw. klebst sie zusammen. Auf diese Weise werden oft Produktideen für Hybride geboren. Da klebt dann die Brille neben dem Smartphone und jemand denkt sich: Smartphonebrille! Wenn Du gerade keine Bilder zur Hand hast, kannst Du auch einfach anfangen zu malen. Mal alles auf, was Dir in den Sinn kommt. Vielleicht merkst Du schon während dieses Prozesses, dass eine andere Form für ein bestehendes Produkt sinnvoller wäre.

Nischen und Optimierungen als Geschäftsidee

Du musst das Rad aber nicht neu erfinden, sondern kannst auch beschließen, dass Du gerne Räder verkaufen oder verleihen möchtest. Auch so gehen Ideen. Wenn Du Dein Ding gefunden hast, recherchierst Du, ob Du wirklich die erste mit diesem Bombeneinfall warst. Wie sieht der Markt aus? Wie groß ist er?

Viele Gründungsratgeber empfehlen den Blick dabei auf die Marktlücken zu legen. Die Marktrecherche kann dann zu einem weiteren Brainstorming führen, bei dem Du gezielt in Details und Einzelheiten denkst, statt möglichst viele unterschiedliche Ideen zu entwickeln. Reizt es Dich zum Beispiel einen Online-Shop zu eröffnen, lohnt es sich in Zeiten von Amazon durchaus eher auf Spezialisierung zu gehen als sich mit den Big-Playern anzulegen. Um hier Nischen zu finden, denk im Detail, in Themenbereichen und denk von Deinen potentiellen Kunden aus. Jemand, der beispielsweise Küchenutensilien zum Backen sucht, hat oft etwas konkretes im Sinn: Cupcakes, Käsekuchen, Motivtorten. Eine Nische in diesem Segment wäre nun also ein Online-Shop mit Schwerpunkt Käsekuchen. 

Eine Inspiration ist noch kein Konzept

Damit sind wir auch schon bei einem weiteren Punkt in Deinem Projekt Naptime Empire: Online oder Offline? Was ist Deine Welt? Was ist die Welt in der sich Deine Kunden aufhalten? Welche Verbindungen zwischen beiden gibt es?

Das schöne an der Phase der Vision ist die Euphorie, die mit jedem neuen Geistesblitz kommt. Nimm Dir die Zeit diese Emotionen zu genießen. Deine Räume sehen womöglich schon so aus, als wäre Dein Kind nicht erst sieben Monate alt. Denn Du hast Dein Brainstorming mit Buntstiften quer über die Wände verteilt. Dazwischen hängen Bilder aus Zeitschriften aneinandergeheftet, wie im Versteck des Serienkillers im Tatort. Sei bereit 999 Deiner Ideen zu begraben. Gerade wenn es darum geht etwas zu erfinden, das die Welt noch nicht hat, handelt es sich oft um etwas, das die Welt auch nicht braucht bzw. nicht bereit ist zu kaufen, z.B. Diät-Wasser oder Zungenkuss-Apps.

Finde Konkurrenten, die Deine Kooperationspartner werden können

“Ich hab eine super Idee, aber das macht ja schon jemand”, ist einer der häufigsten Unternehemnskiller in der Findungsphase. „Also Finger-Weg davon”, denkst Du und schließt dieses Unternehmensszenario für Dich aus. Denn wenn Anna sagt, dass Rot ihre Lieblingsfarbe ist, brauchen alle anderen Kinder eine andere Lieblingsfarbe. Das lernen und kennen wir schon aus dem Kindergarten. Doch in Berlin Prenzlauerberg und auch in Köln Ehrenfeld wirst Du etwas Verwunderliches finden. Zwei oder mehr Kinderbekleidungsgeschäfte, Tür an Tür. Die hiesige Meinung wird nun sagen: Das geht doch nicht! Einer von beiden muss doch Pleite gehen. Nö. Läuft trotzdem. Warum? Weil der Bedarf an Kinderkleidung in diesen Vierteln groß genug ist und weil die Frauen hinter diesen Geschäften sich sogar gegenseitig unterstützen, in dem sie ihr Sortiment abstimmen. Wenn dann eine Kundin fragt: „Habt ihr zufällig das Teil ABC von der Marke ÄÖÜ?“, schickt auch schonmal Shop A die Kundin zu Shop B. Und andersherum. Es ist genug für alle da. Darum lass Dich nicht sofort abschrecken, wenn Du recherchierst, ob schon jemand vor Dir Deine Spitzenidee hatte. Nutze dies als Lern-Case, versuche am besten herauszufinden, ob die Idee bei Deinen VorreiterInnen erfolgreich ist, wie erfolgreich und ob der Bedarf des Kundenkreises damit gedeckt ist. 

Anforderungen und Skills müssen matchen

Wenn Du erfährst, dass es bei den anderen nicht läuft, muss auch das nicht immer am Konzept liegen, sondern liegt oft an der Umsetzung. Das heißt im Umkehrschluss auch, dass Du nicht unbedingt die beste Idee haben musst. Du kannst auch ohne eigene Idee starten und etwas mit Deiner Strategie und Deinem Know-How zum Erfolg führen, das bisher noch in den Kinderschuhen steckt.

Key-Frage: Rechnet sich das?

Aus dem Spaß wird im nächsten Schritt Mathematik. Denn das oberste Ziel von Unternehmerinnen ist es, Geld zu verdienen. Also egal, wie toll Deine Vision ist, wenn Du Deinem Kind davon keine (Laugen-)brötchen kaufen kannst, vergiss sie. Mit Deiner Idee lässt sich Kohle machen? hervorragend. Leider müssen wir trotzdem weiterfragen: Welche Kosten fallen für die Umsetzung Deiner Vision an? Wer rechnen kann ist im Vorteil. Wie viel musst, willst und kannst Du investieren und wann kannst Du mit wie viel Gewinn rechnen? Dies ist einer der Gründe, warum heute mehr Online-Unternehmen gegründet werden als Offline. Die Investitionen für einen Online-Shop sind viel geringer als für einen Laden in der Münchner Innenstadt. 

Kommen wir mal zurück zum Käsekuchen als Beispiel. Wie viel lässt sich damit reinholen? Wie skaliert das, fragt die BWLerin in der Dir. Also lässt sich das Thema später sinnvoll erweitern über den Käsekuchen hinaus? Ein klassisches und hilfreiches Tool ist hier die SWOT-Analyse. Auch wenn Dein Akademikerinnen-Hirn nun gähnt. Ja, schon hundertmal durchgetanzt. Super. Dann geht’s ja schneller. Schnapp Dir Dein Smartphone, vermutlich hast Du das eh gerade in der Hand und leg in der Notizapp eine SWOT-Analyse an. Auch hierzu gibt’s für Dich eine Mama Meeting Vorlage:

SWOT-Analyse: Zeitloser Klassiker für’s Gründen & Selbstständigkeit

S = Was sind die Stärken Deiner Idee? Was ist Dein Alleinstellungsmerkmal?

W= Was sind die “Weaknesses” aka Schwächen Deiner Idee? Was könnte Deinen Erfolg verhindern?

O = Das O steht für “Opportunities”, also Chancen. Was spielt Dir in dir Karten?

T = Welche “Threats”, also Risiken bzw. Gefahren lauern auf Dich?

Sinnvoll ist es auch diese Analyse nicht nur bezogen auf Deine Idee zu machen, sondern auch auf Dich als Unternehmerin und den Markt. Stell diese Überlegungen nicht allein an, sondern hol Dir Input von Freunden, Bekannten, aus Deiner Familie. So geht es dann nicht nur schneller, sondern Du bekommst Informationen, auf die Du selbst gar nicht gestoßen wärst.

Workload meets Mental Loads

Nicht alles allein zu machen, ist tatsächlich einer der wichtigsten und häufigsten Ratschläge quer durch die RatgeberInnenlandschaft. Das fängt von Dingen an, die Du tatsächlich nicht selbst übernehmen kannst, z.B. wenn Du Produkte verkaufen willst, die Du nicht allein herstellen kannst. Es geht aber auch bis hin bis zu Tätigkeiten, die Du mal eben schnell mit erledigen möchtest, für die aber an anderer Stelle etwas liegen bleibt.

Die französische Cartoon-Künstlerin Emma, aber auch viele Frauenratgeber, beschäftigen sich inzwischen mit dem Thema “Mental Load”. Insbesondere Moms schultern Kiloweise dieses mentalen Gepäcks. Es erscheint Dir als Mom völlig natürlich, an alles zu denken. Die Komplexität Deiner Planungs- und Entscheidungsvorgänge hinterfragst Du nicht mehr. Als Mama läufst Du einfach. Hundert Dinge passieren parallel, du multitasks auf dem höchstmöglichen Level. Hier noch kurz die Wäsche in die Maschine, auf dem Heimweg von der Arbeit noch schnell einkaufen, dabei an alle tausend Dinge denken, die benötigt werden. Noch während Du den Einkaufswagen belädst telefonierst Du, um den Ablauf einer Tagung für die du verantwortlich bist zu besprechen. Während der Einkäufe hast du im Blick, dass zwei der Freunde, die morgen Abend zu Gast bei dir sind Laktoseintolerant sind und einer allergisch gegen Nüsse. Du planst, noch immer auf dem Heimweg, welche To-Do’s in der Wohnung auf Dich warten. Merkst dann, dass die Spülmaschine noch ausgeräumt werden musst, machst das. Findest darin ein verloren geglaubte Spielzeug, willst es ins Kinderzimmer bringen und findest dort die nächste Baustelle und ewig so weiter. Der “Mental Load” betrifft Mütter viel stärker als Väter. Woran der Geschlechterunterschied liegt, ist noch Streitthema. Die Sozialisierung von Mädchen spielt eine große Rolle. Soll ein Mann etwas aus der Spülmaschine holen, holt er in der Regel genau diese eine Sache aus der Maschine. Seine Frau wundert sich später, warum nicht die ganze Spülmaschine ausgeräumt wurde.

Das Beispiel stammt aus einem Comic der französischen Künstlerin Emma mit dem Titel “You should have asked”. Ihre Darstellung präsentiert zahlreiche Situationen, in denen das unterschiedliche Verhalten von Frauen und Männern und insbesondere Müttern und Vätern deutlich wird. Männer lernen in unserer Gesellschaft, zu tun, was man ihnen sagt. Frauen lernen darüber hinaus alles zu antizipieren, was noch gesagt werden könnte und das alles zu tun, bevor es angesprochen wird. “Mitdenken” heißt das im Alltag. “Mitmachen” ergibt sich daraus, für Mütter mehr als für Väter. Die Teilung der Welt in Arbeitswelt für Jungs und Haushalt für Frauen, hat dazu geführt, dass sich Männer auf einzelne Tätigkeiten in dem ihnen zugeteilten Kosmos spezialisieren konnten. Der Devisenhändler putzt ja nicht auch die Bank oder kocht Mittagessen für seine Kollegen.

DU bist die wichtigste Ressource Deines Unternehmen

Wie die Künstlerin Emma verdeutlicht, bist Du als Mama nicht nur dafür zuständig alle Dinge rund um Kind(er) und Haushalt zu planen, sondern auch umzusetzen. Du bist damit nicht “CEO eines Familienunternehmens”, sondern eine GANZE Firmenbelegschaft in einer Person! Die Kompetenzen und Fähigkeiten, die Du durch die tägliche Bewältigung des Mental Loads hast, machen Dich laut der Silikon Valley Journalistin Sarah Lacy zur perfekten Gründerin. Du bist der Verantwortung gewachsen. Umso wichtiger ist es darum aber zu überlegen, wie Du Aufgaben los wirst. Denn den Mental Load als Mom hast Du ja auch noch an der Backe. Du kannst Deinen Partner dahin erziehen, mehr mitzudenken und mitzumachen, wenn es um Kinder und Haushalt geht, aber von heute auf morgen wirst Du den Mental Load nicht los. Selbstständig zu sein und bedeutet viel Arbeit. Rechne genau aus, wie viel dabei rum kommt, bevor Du Dir buchstäblich noch mehr aufhalst.

Outsourcing mit einplanen

Nimm so viel Unterstützung an, wie die kriegen kannst, um Deine Schultern leichter zu machen, sowohl in Hinblick auf das private als auch Deinen beruflichen Traum. Nutze Gründungsberatungen als auch Gründungszuschüsse, baue Dein Netzwerk aus und tausche Gefallen gegen Gefallen. Zudem müssen zum Verkaufsstart oft noch nicht alle Details stimmen. Bezogen auf den Käsekuchen-Online-Shop kann das zum Beispiel heißen, dass Dir das Logo noch nicht 100 % gefällt. Wenn es professionell ist und die benötigte Message (Käsekuchen) rüberbringt, kannst Du auch erstmal damit arbeiten. Das Großartige am Internet ist, dass es nicht in Stein gemeißelt ist. Jaja, das Internet vergisst nicht, mahnen nun Stimmen in Deinem Kopf. Wirklich? Wir sagen nur: Myspace, ICQ. Noch davon gehört? Noch irgendwelche Erinnerung daran? Wir auch nicht. 

Beim Onlinegründen muss nicht sofort alles stehen

Insbesondere ein Online-Business ermöglicht Dir einen schnellen, kleinen Start und den späteren Ausbau Deines Geschäfts ohne Baugenehmigungen und Beton. Apps kommen heute oft zuerst nur für ein Smartphone Betriebssytem auf den Markt. Haben die Entwickler bzw. Betreiber mit der App für Android ausreichend Geld eingenommen (durch App-Downloads oder Werbung) folgt die App-Version für das Iphone. Im digitalen Bereich muss nicht alles sofort da sein, um zu funktionieren. Entscheidend ist dafür, dass Du Dir vorher überlegst, wie groß das Wachstumspotential ist und planst, welche Schritte in welcher Reihenfolge möglich und notwendig sind für Deinen Erfolg.

Evaluiere regelmäßige Deine Steps

Plane diese Milestones auch als persönliche Reflexionsmomente. Als Angestellte musst beim regelmäßigen MitarbeiterInnengespräch deine Arbeit bewerten, kannst dir Kritik aber auch Lob abholen. Das gibt’s als Selbstständige oder Unternehmerin nicht. Darum nimm Dir auch selbst Zeit zu reflektieren, was gut läuft, was verbessert werden muss. Wachse mit Deinem Unternehmen und vor allem: Lobe und belohne Dich! Denn als Deine eigene Chefin ist das eine Deiner wichtigsten Aufgaben: Die Mitarbeiterin, die Du auch bist, motivieren und wertschätzen.

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