Vereinbarkeit als Schlüssel für eine funktionierende Arbeitswelt

Morgens hetzt Du gestresst zur Kita, um danach direkt weiter zum Büro zu rasen. Keine Zeit für Frühstück, darum schnell was zum Bäcker. Dabei kommst Du an Werbeplakaten vorbei, die Dich ermahnen Dich gesund zu ernähren, für ein langes Leben. Genau das willst Du, denn Du willst ja lange für Deine Kinder da sein. Und atmest dann Deinen ersten Kaffee weg, während der Rechner noch hochfährt. Nach dem Arbeitstag rennst, fährst oder radelst Du wieder eilig zur Abholung der Kinder. Zwischendurch versuchst Du so viel wie möglich in den zwei Atemzügen zu schaffen, die vergehen, bis der Arbeitstag schon wieder vorbei ist. Am Wochenende legst Du die Wäsche, statt die Füße hoch. Im Feedback-Gespräch am Quartalsende heißt es: „Sie machen ja nur Teilzeit. Wir hätten gerne mehr von ihrer Zeit!“ „Ich auch!“, denkst Du und fragst Dich: „Warum krieg ich das nicht hin?“

Das klassische Arbeitsmodell er 40-Stunden-Präsenz-Woche funktioniert nicht nur für Working Moms nicht

Es gibt Aspekte im Alltag als Working Mom, von denen denkst Du: „So ist halt. Da muss ich durch! Ich muss einfach mehr machen, mehr geben, mich besser anpassen, flexibler sein, … .“ Und doch wird das alles nicht funktioniert. Denn die Arbeit ist 2022 in vielen Berufen und Branchen noch immer in einem Korsett aus vergangenen Zeiten gefangen.

Die 40-Stunden-Woche in Präsenz, mit 30 Urlaubstagen im Jahr, geht inzwischen nicht nur für Working Moms, sondern auch Väter, für Menschen mit pflegebedürftigen Angehörigen und vielen anderen nicht mehr auf. Denn das Konzept stammt aus einer Zeit, in der ein Alleinverdiener das Geld für die ganze Familie erwirtschaftete, während sich die Ehe- und Hausfrau um Kinder, Haushalt und Care für Angehörige kümmerte.

Eindrücke vom Female Future Festival Wien

Change the system, not the women – Einblick in modern Arbeitsstrukturen und -kulturen

In der Masterclass „Change the system, not the women!“ beim Female Future Festival in München zeigen wir, Juliane Schreiber & Sarah Drücker, Initiatorinnen und Leiterinnen des Zertifikatslehrgangs Vereinbarkeits Manager/in (IHK), auf, wie eine lebensphasenorientierte Personalpolitik Win-Win-Situationen in kleinen und großen Unternehmen schafft und geben dabei Einblicke in flexible und moderne Arbeitsmodelle. Manchmal braucht es dazu in Unternehmen den großen Culture Shift. Ein andermal können mit kleinen Veränderungen und individuellen Vereinbarkeitsmaßnahmen bereits Stressberge für die Mitarbeiter:innen versetzt werden.

Female Empowerment für eine Zeit großer Veränderungen

Damit schließt die Masterclass an die vielfältigen Themen es Female Future Festivals am 27. Oktober 2022 in München an. Auf dem Gelände von Kohlenbunker und Kesselhaus in München erlebst Du an diesem Tag vielfältige Vorträge, Gespräche und Masterclasses. Role Models wie Verena Pausder, Tijen Onaran, Gela Allmann, Angelina Kirsch, Magdalena Rogl geben Dir live vor Ort Motivation und Know-How um Deinen Alltag und Deine Arbeit nach Deinen Ansprüchen und Bedürfnissen zu gestalten.

Festival-Tickets gibt’s noch bis 14. August 2022

Noch bis zum 14. August kannst Du Dir Dein Ticket dafür sichern. Inbegriffen sind neben den Masterclasses auch Verpflegung, Drink zum After-Conference-Ausklang, Networking-Lounge Zugang, um direkt mit den Speakerinnen und weiteren Teilnehmerinenn zu netzwerken und vieles mehr. Hier geht’s zu den Tickets!

 

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